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Freitag, 03 Juni 2016 19:55

Hinter den Kulissen der BEACH EURO 2016 - Teil 2

Interview mit Schiedsrichter an der EURO Beach in Biel

Anlässlich der diesjährigen Beach Volleyball EURO 2016 in Biel konnten wir ein Interview mit dem Schweizer Schiedsrichter José Reyes in der Pause durchführen

José Reyes, wie ist die Atmosphäre an der EURO Beach?

Die Atmosphäre hier in Biel am See ist sehr gut. Die Zeit ist aufgrund des Wetters und Temperaturen sehr intensiv. Es verlangt eine hohe Konzentration, da alle Teams weiterkommen wollen. Da an mehreren Spielen, auch bis spät in die Nacht, gepfiffen werden muss, ist es auch sehr ermüdend. Nach 2 Spielen kann ich mich dann für 2 ausruhen.

Wie definieren Sie die Tätigkeit des Schiedsrichters?

Er muss neutral sein und muss die Richtige Entscheidung in sehr kurzer Zeit treffen und verteidigen können.

Die Diskussionen zwischen Spieler und Schiedsrichter bei Unklarheiten sind kürzer als im Fussball. Was sind die Gründe?

Das hat sich erst in den letzten 4-5 Jahren in dieses strikte Verhalten auf Platz geändert. Dabei darf auch nur der Kapitän mit dem Schiedsrichter diskutieren. Ansonsten wird eine Sanktion ausgesprochen.

 Was sind die Eigenschaften die ein Schiedsrichter mitbringen muss?

Er muss neben den Kenntnissen der Reglemente ein gutes Gespür für das Spiels haben. Von Vorteil ist, wenn er selber schon Volleyball gespielt hat, ist aber keine Bedingung.

Was macht Ihnen an der Schiedsrichter Ausübung am meisten Spass?

Die vielen Bekanntschaften mit Spieler und Funktionären. Aber auch das Reisen in die fernen Länder. Aber vor allem die Passion zum Volleyball.

Wenn man Volleyball mit früher und heute vergleicht, was hat sich verändert?

Die grossen Änderungen in den letzten Jahren sind die Sanktionen sowie die Rolle des Kapitäns mit dem Schiedsrichter im Spiel. Eine neue Ära ist die Kontrolle durch Kameras, die es dann erlauben, ein Reply zu machen. In den Hallen schon angewendet, muss die Technik im Beach aufgrund Licht, Schmutz und Informatik noch verbessert werden.

 Welches spezielle Erlebnis war sehr amüsant in Ihrer Karriere?

Als nach einem intensiven Spiel der Spieler der Sieger-Mannschaft mich spontan umarmte.

Es hat sicher auch weniger erfreuliche Situationen gegeben?

Am Anfang meiner Karriere hatte ich ein Spiel in Klagenfurt. Ich musste ein Spiel pfeifen, in dem ein Spieler mit hoher Nervosität aufspielte. Dies führte zu Diskussionen und Emotionen und meine Kollegen auf dem Feld mussten viel entgegen nehmen. Aufgrund beidseitiger mangelnder Erfahrung ist das Spiel in schlechter Erinnerung. Aber mit der Erfahrung wird man ruhiger und gelassener.

Sind sie ein strenger Richter?

Im Grundsatz ja. Aber Erfahrung und offener Geist erhöhen den Respekt der Spieler.

Sie sind der einzige Schweizer Schiedsrichter vor Ort. Wie wird man Schiedsrichter an der EURO Beach in Biel?

Man muss sich hierzu national und international qualifizieren. Aufgrund der Leistungen erhält man dann das Angebot. Meine Kollegen sind aber auch aufgrund der Berufstätigkeiten nicht vor Ort. Ausländische Kollegen haben da schon mehr Zeit für Einsätze.

Sind Sie weltweit tätig?

Ja meine Einsätze bringen mich auch ins Ausland. Für die Einsätze bin ich bereit einige meiner Ferientage zu investieren. Ich werde auch in Gstaad meinen Einsatz leisten.

 

Wir danken für das Interview und wünschen noch viele spannende und korrekte Einsätze. Damit ist er wieder unterwegs zum nächsten Spiel. Teil 1 der Serie ist hier zu finden.